Eine minderjährige Prostituierte stirbt nach einer ausschweifenden Partynacht mit dem Parlaments-Abgeordneten Filippo Malgradi (Pierfrancesco Favino), der aus Angst vor einem öffentlichen Skandal den Vorfall zu vertuschen versucht - besonders, weil er gerade im Begriff ist, für den mächtigen Paten 'Samurai' (Claudio Amendola) ein millionenschweres Bauvorhaben umzusetzen, das den Einfluss der Mafia in Rom endgültig zementieren könnte. Doch die ehrenwerte Gesellschaft hat nicht als einzige Organisation ihre schmutzigen Hände im Spiel. Hinter dem Projekt steht eine mächtige Allianz aus korrupten Staatsvertretern, überzeugten Neo-Faschisten und Würdenträgern des Vatikans. Als Malgradis Vertuschungsversuch durch eine Verkettung tragischer Umstände misslingt, ruft dies den gefürchteten Anacleti-Clan auf den Plan, der von dem Bauvorhaben erfahren hat und ebenfalls beteiligt werden möchte. Samurais filigranes Beziehungsgeflecht droht zu zerbrechen und er ist gezwungen, drastische Maßnahmen zu ergreifen. Eine gefährliche Spirale aus Erpressung, Korruption, Gewalt und Mord beginnt sich immer schneller zu drehen, um sich unaufhaltsam tief in das dunkle Herz von Rom zu bohren...
Mit seinem brillanten Mafia-Epos 'Suburra - 7 Tage bis zur Apokalypse' (2015) beleuchtet Italiens Meisterregisseur Stefano Sollima ('Gomorrha') in aller Schärfe die Abgründe der italienischen Gesellschaft im Schatten von organisiertem Verbrechen, marodem Staat und käuflichen Politikern. Als bildgewaltiger Thriller mit großem Staraufgebot setzt 'Suburra' eindrucksvoll die Tradition des Mafia-Kinos eines Martin Scorsese fort und zelebriert als kompromisslose Symphonie des Verbrechens auf betörende Weise den dunklen Charme der ewigen Stadt Rom.